Ein Zen-Garten symbolisiert den menschlichen Geist in seinem Idealzustand: ruhig, klar, geordnet und diszipliniert. Das gestalten und pflegen eines Zen-Gartens wirkt beruhigend, fördert die Konzentration und macht kreativ. Die Anordnung der Steine sollte keine geometrische Form ergeben, sondern der Natur entsprechen und zufällig angeordnet sein. Auch die Anzahl der Steine sollte ungerade sein, meist fünf oder sieben. Mit Hilfe einer Harke zieht man verschiedene Muster in den Sand: Linien symbolisieren Wege, Wellen einen Bach, Bögen eine Hügellandschaft und Kreise stehen für Wasser, dessen Wellen an einem Felsen brechen. Wichtig hierbei ist, dass möglichst kein Anfang oder Ende der Linien zu sehen ist. Die Muster sollten immer so angelegt werden, dass die Linien ineinander übergehen und die Steine hervorgehoben werden. Zu beachten gilt, immer die Wasserlinien um die vorher platzierten Steine fließen zu lassen. Die Linien zuerst in den Sand zu zeichnen und dannach die Steine zu platzieren entspricht nicht dem Abbild der Natur!